AGBs

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Alnova Solution LLC**
für digitale Dienstleistungen im Projektmanagement und in der ERP-Beratung (Schwerpunkt proALPHA)

1. Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen der Alnova Solution LLC, Palm Homes 20, 99400 Esentepe, Nordzypern (nachfolgend „Dienstleister“), und ihren Auftraggebern (nachfolgend „Kunde“) im Zusammenhang mit Beratungs-, Projektmanagement- und digitalen Dienstleistungen im ERP-Umfeld, insbesondere für proALPHA.

(2) Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Dienstleister hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

2. Vertragsgegenstand

(1) Der Dienstleister erbringt Leistungen in den Bereichen:

  • ERP-Projektmanagement
  • Prozessanalyse und Systemkonzeption
  • Implementierungs- und Migrationsunterstützung
  • Optimierungs- und Integrationsberatung
  • digitale Projektbegleitung
  • technische Dokumentation und Schulungsunterlagen

(2) proALPHA-Marken, Module oder Inhalte bleiben Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Der Dienstleister handelt unabhängig und nicht als offizieller Partner, sofern nicht schriftlich anders vereinbart.

(3) Ein konkreter Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Statement of Work (SOW) oder einer schriftlichen Projektvereinbarung.

3. Leistungsdurchführung

(1) Der Dienstleister erbringt die vereinbarten Leistungen grundsätzlich remote, sofern nicht anders vereinbart.

(2) Der Dienstleister erbringt die Leistungen mit der branchenüblichen Sorgfalt und gemäß anerkannten Standards für ERP-Projekte.

(3) Termine, Meilensteine oder Zeitpläne sind grundsätzlich unverbindliche Planungsdaten, es sei denn, die Verbindlichkeit wurde ausdrücklich schriftlich zugesagt.

(4) Der Kunde stellt sicher, dass alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge und Ressourcen rechtzeitig bereitgestellt werden.

4. Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde verpflichtet sich, sämtliche projektrelevanten Informationen vollständig und korrekt bereitzustellen.

(2) Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung verlängern vereinbarte Fristen angemessen und können zu Mehraufwand führen.

(3) Der Kunde trägt die Verantwortung für Datensicherung, Zugriffsberechtigungen und Systemumgebungen.

5. Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Die Vergütung richtet sich nach dem jeweils gültigen Angebot bzw. dem vereinbarten Tagessatz, Stundensatz oder Pauschalpreis.

(2) Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich etwaiger Steuern oder Abgaben, sofern anwendbar.

(3) Zahlungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzüge fällig.

(4) Bei Zahlungsverzug ist der Dienstleister berechtigt, laufende Leistungen auszusetzen oder zurückzuhalten.

6. Leistungsänderungen (Change Requests)

(1) Änderungswünsche des Kunden während des laufenden Projekts werden als Change Requests behandelt.

(2) Der Dienstleister prüft den Änderungsumfang und unterbreitet ein angepasstes Angebot hinsichtlich Aufwand, Zeitplan und Kosten.

7. Nutzungsrechte

(1) Arbeitsergebnisse wie Konzepte, Dokumentationen, Analysen oder digitale Inhalte bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Dienstleisters.

(2) Nach Zahlung erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für interne Zwecke.

(3) Weitergabe an Dritte oder kommerzielle Weiterverwertung bedarf der schriftlichen Zustimmung des Dienstleisters.

8. Vertraulichkeit

(1) Beide Parteien verpflichten sich zu absoluter Vertraulichkeit hinsichtlich aller geschäftlichen, technischen und projektspezifischen Informationen.

(2) Diese Verpflichtung gilt auch nach Vertragsende fort.

9. Haftung

(1) Der Dienstleister haftet ausschließlich für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.

(2) Eine Haftung für mittelbare Schäden, Datenverluste, entgangene Gewinne oder Folgeprobleme wird ausgeschlossen.

(3) Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für Systemfehler, Integrationsprobleme oder Betriebsstörungen, die aus Entscheidungen, Konfigurationen oder Systemumgebungen des Kunden resultieren.

(4) Die Haftung ist der Höhe nach auf den Auftragswert des betroffenen Projekts begrenzt.

10. Gewährleistung

(1) Beratungs- und Projektmanagementleistungen sind Dienstleistungsverträge, keine Werkverträge.
Ein bestimmter Projekterfolg oder eine fehlerfreie Systemfunktion wird daher nicht geschuldet.

(2) Der Dienstleister gewährleistet, Leistungen mit angemessener fachlicher Kompetenz zu erbringen.

11. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der gültigen Datenschutzerklärung der Alnova Solution LLC.
(Diese kann auf Ihrer Website verlinkt werden.)

12. Vertragsdauer und Kündigung

(1) Projektbezogene Verträge enden mit Erfüllung der vereinbarten Leistungen.

(2) Laufzeitverträge können mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden, sofern keine abweichenden Regelungen vereinbart wurden.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

13. Höhere Gewalt

(1) Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs des Dienstleisters – z. B. Ausfälle von Softwareanbieter-Systemen, Serverstörungen, politische Ereignisse oder Naturkatastrophen – führen zu einer angemessenen Verlängerung von Fristen.

14. Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht des Sitzes des Dienstleisters, sofern rechtlich zulässig.

(2) Gerichtsstand ist – sofern vereinbar – der Sitz des Dienstleisters.

(3) Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der Schriftform.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen unberührt.